Das Geld ist ja nicht weg, es ist nur woanders.

Unternehmer sind gute Übersetzer. Sie übersetzen den wirtschaftlichen Alltag in Zahlen. Warum? Erstens um zu wissen, ob sich die tägliche Rödelei lohnt und zweitens um Kapitalgeber bei Laune zu halten. Wer die Sprache der Mathematik beherrscht, ist hier klar im Vorteil. Worte stinken gegen schwarze Zahlen ab – es sind schlicht die besseren Unternehmensbotschafter.

Jedes Jahr macht uns unsere Bank (zu Recht) Feuer unterm Hintern und verlangt neue Ist-Zahlen (Jahresabschluss und BWAs) und Plan-Zahlen (GuV und Liquiditätsplanung). Zunächst reagieren wir semi-begeistert, weil wir wissen, wie viel Arbeit das verursacht und wie viel Zeit dafür drauf geht. Aber dann stellen wir immer wieder fest, dass sich das ganze Bohei lohnt. 

FUNI SMART ART Kunstdruck mit lustigem Spruch das Geld ist ja nicht weg
FUNI SMART ART Kunstdruck "Geld."

Spricht Klartext: Die BWA

Die IST-Zahlen haben wir von Anfang an in die Hände unsere Steuerberaterin gelegt, die jeden Monat unsere Leistung betriebswirtschaftlich auswertet (die besagte BWA). Was unterm Strich rauskommt, ist scharz oder rot, je nachdem wieviel wir eingenommen und/oder investiert haben. Am Ende eines jeden Jahres fließen alle Zahlen in den finalen Jahresabschluss. 

Was vielleicht sein wird: GuV + Liquidität

Wo SOLL es in den nächsten Jahren hingehen?  In der Gründerphase orakelt man sich diese Zahlen irgendwie hin. Später spielen Vorjahre die Hauptrolle. Zeigt der Daumen hoch oder runter? Das enthüllt die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), die pro Monat auf 3 Fragen antwortet: Wofür gibst Du Geld aus? Womit machst Du Geld? Rechnet sich das? Die Liquiditätsplanung legt zusätzlich offen, ob Du zu jedem Zeitpunkt flüssig genug bist, um alles rundherum zu zahlen.

Macht Arbeit und Sinn.

Die FUNIS müssen regelmäßig Marktteilnahmen vorfinanzieren – zum Beispiel das Tollwood in München. Die größte Herausforderung dabei: flüssig bleiben, denn bis wieder Geld in die Kasse kommt, dauert es oft ein paar Monate. Mit unseren SOLL-Zahlen können wir ziemlich präzise vorhersehen, ob insgesamt genug Kapital vorhanden ist oder ob wir besser losziehen und unsere Bank von einer Finanzspritze überzeugen.  


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