Schokolade kann ein Problem nicht lösen. Aber das kann ein Apfel ja auch nicht.

Was kann denn nun Probleme lösen? Du und ich, wir und alle. Jedenfalls müssen wir selbst anpacken, sonst passiert nichts. Ein Problem zu lösen, beginnt mit einer Entscheidung – FÜR etwas und GEGEN etwas anderes. Was so leicht dahin gesagt ist, lässt sich (oft) schwer in die Tat umsetzen.

Wenig verwunderlich. Schließlich steht viel auf dem Spiel. Und es gehört eine ordentliche Portion Mut dazu zu ändern, was stört, belastet oder frustriert. Was also tun? 

FUNI SMART ART, Postkarte, Motiv "Schokoapfel."
FUNI SMART ART, Postkarte, Motiv "Schokoapfel."

Option 1: Exit (Problem absägen)

Manchmal hilft nur der Sprung ins Dunkle, Unbekannte, Nichts. Besonders dann, wenn Leben und Alltag nur noch frusten. Wir hatten so gar keinen Bock mehr auf unsere Agentur-Jobs, dass wir sie 2010 schmissen, 2011 auf Weltreise gingen, 2012 die funi GmbH gründeten und 2013 den FUNI SHOP eröffneten.

Option 2: Engagement (Problem niederringen)

Garantiert einen Versuch wert: Kompromiss finden. Solange diskutieren, experimentieren, versuchen und anpassen bis der Deal für alle Beteiligten funktioniert. Wer sich engagiert, kann viel gewinnen, z.B. gute, stabile Geschäftsbeziehungen in allen wichtigen Bereichen: von Einkauf und Produktion über Verkauf und Vertrieb bis hin zur Buchhaltung. Nach wie vor unsere Lieblingsoption.

Option 3: Loyalität (Problem aussitzen)

Einiges löst sich von selbst in Wohlgefallen auf, Anderes haben wir erst gar nicht in der Hand und müssen trotzdem damit arbeiten. Im Eröffnungsjahr waren wir regelrecht von Baustellen umzingelt, die größte (in Berlin legendär: Baustelle Invalidenstraße.*) neigt sich im August 2015 dem Ende zu. Einfach ausharren, durchhalten, weitermachen.


*wen es interessiert: das Bauprojekt Invalidenstr. aus Sicht der Stadtplanung.